Wer lügt denn da so faustdick?

Neues von Münchhausen he_muenchhausen_titelseite

 

Wer kennt ihn nicht, den Lügenbaron von Münchhausen? Sprichwörtlich fabuliert er das Blaue vom Himmel herunter. Als Jugendbuch ist der Münchhausen, zumeist in der Fassung von Erich Kästner, weit verbreitet. Tollkühn reitet er auf einer Kanonenkugel. Seine Leistungen auf der Jagd sind legendär. Gleich zweimal gerät er während Seeabenteuern in den Rachen eines Fisches, kann sich aber durch ingeniöse Mittel befreien. Ja, einmal zieht er sich und sein Pferd gar am eigenen Zopf aus einem Sumpf. Und auf dem Mond ist er natürlich auch gewesen.

Seit neustem ist das Lügen wieder in Mode gekommen. Fake News und postfaktisch sind die Unwörter der Zeit. Hat Münchhausen zeitgenössische Politiker vorweggenommen? Und welche Rolle spielt das Lügen in unserer Gesellschaft?

Stefan Howald, Publizist in Dielsdorf, hat bislang unbekannte originale Erzählungen über Münchhausen aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt und zusammen mit Bernhard Wiebel in einem Buch veröffentlicht. Der Vortrag wird zahlreiche Bilder präsentieren, wie der Aufschneider und Prahlhans auf der ganzen Welt verkörpert worden ist. Im Gestus der Übertreibung stellen seine Erzählungen mal vergnüglich mal tiefgründig die Frage nach Wahrheit und Lüge. So ist Münchhausen aktuell geblieben.

MünchhausenBrevier_Titelbild

Samstag, 18. November 2017, 20 Uhr
philosophe, Forum & Bistro
Regensbergstrasse 26, 8157 Dielsdorf

 

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