Links und bündig

Soeben erschienen: die Geschichte der WOZ

Stefan Howald: «Links und bündig» – eine Geschichte der  WOZ. Auch ein Beitrag zur Mediengeschichte der Schweiz

Ab wann verdient eine Zeitung eine Biografie? Die Wochenzeitung WOZ ist jetzt 36 Jahre alt und stärker denn je – angesichts der Agonie der schweizerischen Presselandschaft ein Paradox. Genau der richtige Zeitpunkt, die Geschichte der WOZ zu schreiben.

Stefan Howald hat sich dafür durch Tausende von Zeitungsseiten hindurch gelesen und mit zahlreichen Beteiligten gesprochen. Er beschreibt viele Höhe- und einige Tiefpunkte, ebenso wie die Mühen des Alltags. Warum Computer einst als des Teufels galten. Wer den Kulturboykott organisierte. Was man gegen die SVP tun kann (und was nicht). Wie eine Geheim-WOZ den Schweizer Geheimdienstchef enttarnte.

Ach ja, fast pleite gegangen ist die Zeitung auch, zwei- oder dreimal. Jedes Mal aufgefangen von der Solidarität der Leserinnen und Leser. Die Bedeutung der WOZ geht weit über ihre beschränkte Auflage hinaus. Das Buch, das im Zürcher Rotpunktverlag erscheint, schildert eine alternative Erfolgsgeschichte.

360 Seiten, gebunden. 39 Franken.
ISBN 978-3-85869-755-4
Mit zahlreichen Fotos und Dokumenten

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