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Donnerstag, 26. Januar 2012Filigrane Exotik437
Mit Beiträgen von Eberhard Fischer zur indischen und Albert Lutz/Huang Qui zur chinesischen Malerei sowie von Brigit Bernegger über Japanische Malerei und Holzschnitte. Mit zahlreichen Illustrationen, und durch die Exotik werden filigrane Kunst, Präzision und Kraft sichtbar. Mittwoch, 25. Januar 2012Zeichen und Spuren der Städte436
Auf einem der Höhepunkte sozialer Geschichtsschreibung und Diskurstheorie. Beiträge über Zürich und Genf, Sozialdemokratie und Stadtplanung, über städtische Geräuschlandschaften und Visualisierung städtischer Konflikte, über Stadtinseln und eine feministische Kritik an der Stadtplanung, gelegentlich mit Illustrationen sowie Unterstreichungen im Beitrag über Genf. Dienstag, 24. Januar 2012Picasso - Mythos und Mensch und Mythos435
Der US-Amerikaner David Douglas Duncan, 1916 geboren, machte sich einen Namen als Kriegsfotograf, insbesondere in Korea. 1958 weilte er während dreier Monate als Gast bei Pablo Picasso. Von den dabei geschossenen 10’000 Fotografien bringt dieser Band rund 300, in sechs Abteilungen – der Mythos im Alltag, und damit den Mythos bestätigend, der aus einem von uns entwächst. Montag, 23. Januar 2012Vieles, und dann noch mehr433
Natürlich lässt sich dieses Buch nicht lesen. Es ist ein Backstein aus 520 Seiten, in einer Typografie, die an Selbstverlage erinnert, und der herausgebende Verlag scheint auch so etwas wie ein Selbstverlag zu sein. Nehmen wir den Backstein also als faszinierendes Produkt verschiedenster Materialien (um die Metapher halbwegs konsequent zu halten). Adolf Frisé (1910–2003) wurde bekannt als erster Herausgeber von Robert Musil nach dem Zweiten Weltkrieg. Aber er war auch sonst vielseitig tätig als Lehrer, Journalist und Schriftsteller. Dieses Buch ist die zweite Festschrift, zum 90. Geburtstag, und sie versammelt Forscher und Freunde und Schüler. Es gibt wissenschaftliche Aufsätze zu Musil und anderen Autoren, es gibt kulturelle Reflexionen und belletristische und lyrische Arbeiten; dabei fällt auf, wie viele Musil-ForscherInnen belletristische Ambitionen hegen (eine, Sibylle Mulot, ist sogar zu einer Bestsellerautorin geworden). Es gibt Seriöses, Ironisches, Konservatives bis Reaktionäres, und Verspieltes; einige Musil-Gedichte und Kurztexte werden in rund 20 Sprachen übersetzt. Beiläufig wird versucht, durch verschiedene Unterteilungen in Abteilungen eine gewisse Ordnung ins Buch zu bringen, nicht sehr erfolgreich. Wer sich dem Kuriosen und Unerwarteten aussetzen will, dem ist diese Materialsammlung angelegentlich zu empfehlen. Sonntag, 22. Januar 2012Ein tolles Konzept432
Eine kurze Geschichte und eine etwas (aber nur etwas) längere Reflexion, dass wir uns doch nicht Stereotypien ergeben sollten; und das alles in vier Sprachen. |
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