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Sonntag, 22. Januar 2012Ein tolles Konzept432
Eine kurze Geschichte und eine etwas (aber nur etwas) längere Reflexion, dass wir uns doch nicht Stereotypien ergeben sollten; und das alles in vier Sprachen. Samstag, 21. Januar 2012Kann man Italien erklären?431
Eine Sammlung von Aufsätzen, die 1983/85 teilweise für eine Zeitung geschrieben. Schon die erste deutsche Übersetzung von 1993 warf sich mutig in eine Ungleichzeitigkeit, und das gilt noch vermehrt heute, nach unzähligen Jahren Berlusconi. Diese Reisen durch ein bekanntes fremdes Land schmücken sich mit viel Kultur und Kulturpessimismus. Vielleicht sagen die Texte trotzdem etwas über das heutige Italien aus. Aber lässt sich dazu viel sagen? Die Kleingewerbler, die ihre Ranküne weitertreiben; sicher, aber das reicht ja wohl nicht, oder doch? Montag, 9. Januar 2012Mali - Unterentwicklung420
Solche Länderkunden veralten natürlich schnell, besonders für Länder des Südens (oder Ostens). Aber wenn ein längerer Teil des Buchs unter dem Titel steht: «Mali – Modellfall historisch, sozioökonomischer und geoökologisch bedingter Unterentwicklung», so darf man die historischen Passagen durchaus weiterhin als aufschlussreich betrachten; zudem steckt viel Material drin für einen Vergleich mit der aktuellen Situation bezüglich Klimaentwicklung und Wirtschaftsstrukturen. Sonntag, 8. Januar 2012Personal und Chefs419
«Unternehmen, die die beruflichen Fähigkeiten ihrer Mitarbeitenden fördern, investieren in ihre eigene Zukunft, und sie übernehmen arbeitsmarktpolitische Verantwortung», heisst es im Vorwort, und dieser leicht kritische Ansatz ist löblich. Dennoch, tut mir leid, Walter, ich hab es nie über mich gebracht, Dein Buch zu lesen, da ich weder Verantwortung in einem Unternehmen besitze noch mich in nächster Zeit von einem verantwortungsvollen Chef zu investieren oder zu verantworten gedenke. Donnerstag, 5. Januar 2012Tragödien des 20. Jahrhunderts417
Ein weiterer Beitrag zur Aufarbeitung der Schweizer Spanienkämpfer, die ja in den letzten Jahren erfreulich rege geschehen ist. Beinahe interessanter der zweite Teil: Alt wanderte 1956 mit seiner russischen Frau und den beiden Kindern in die Sowjetunion aus, wurde aber durch die dort herrschende politische Entmündigung und den dadurch entstandenen Mangel an Verantwortungsgefühl in der Wirtschaft bald desillusioniert und konnte nach zwei Jahren mit etlichen Schwierigkeiten in die Schweiz zurückkehren. Politisch überwacht und sozial kontrolliert, zog er sich praktisch vollständig aus der Politik zurück: ein Opfer zweier Welten. |
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