SucheKategorienBestellung |
Sonntag, 15. Januar 2012Viel Kunst425
Viel Kunst, prachtvoll golden, Kirchen, Klöster, Stadtgebäude, Türme, Tore, Kapitelle, Säle; insgesamt 9 Bilder mit Menschen drauf (wenn man auch dasjenige mit den drei Knaben ganz in der Ferne berücksichtigt, nicht aber die sieben Fotos des burgalesischen Folkloreumzugs), dazu eines vom Hauptplatz mit recht vielen, eher beschaulichen Autos. Samstag, 14. Januar 2012Picasso: zum 80.424
Worin sich nun eine Anzahl linker bzw. kommunistischer Autoren versammelt (eine einzige Frau darunter), um das Loblied allerdings nicht nur des politischen Malers zu singen, vom französischen Galeristen Daniel-Henry Kahnweiler über den britischen Physiker J.D. Bernal und den guinesischen Politiker Sekou Touré bis zum Schweizer Kunstkritiker Conrad (sic) Farner, vom russischen Schriftsteller Ilja Ehrenburg bis zum russisch-französischen Drehbuchschreiber Vladimir Pozner. Dazu kommen zahlreiche Kurzwürdigungen zum 80. Geburtstag, und dann in einem separaten Teil aktuelle Besprechungen. Freitag, 13. Januar 2012Ganz unschuldig (oder halb)423
Noch halbwegs unschuldige Zeiten: Die Badegäste am Strand erst in vier Reihen, das grösste prunkvolle Hotel nur dreistöckig, ein einzelner Rochen im Schleppnetz und mittelalterliche Banketts, an denen «bekannte Persönlichkeiten» Szenen aufführen. Mittwoch, 11. Januar 2012Aus der bunten Vorzeit422
Unverzichtbar im reichhaltigen Material über eine heroische (ja) Zeit des Zürcher und Schweizer Kulturlebens und zweier faszinierender Persönlichkeiten. Rührt natürlich ein bisschen nostalgisch an, aber das kann man ja auch produktiv wenden, oder ist das bloss ein Gemeinplatz, wobei Hans Magnus Enzensberger, auch in grauer, oder besser: bunter Vorzeit einmal darauf hingewiesen hat, dass der Gemeinplatz eine eigentümliche Dialektik entwickelt, da er, wie ich aus der Erinnerung paraphrasiere, jenen Platz darstellt, auf dem sich die Menschen treffen sollten, eine Agora sozusagen, was wiederum zur Nostalgie zurückführt, womit es aber an dieser Stelle (dieses Textes) sein Bewenden haben sollte, und auch hat. Dienstag, 10. Januar 2012Buchbinderei421
Das ist nicht nur eine präzise Darstellung aller Arbeitsvorgänge beim Buchbinden, sondern wie der Titel und die «Vorrede an den Kunstliebenden Leser» beweisen, der Versuch, diese vornehme Kunst mit zusätzlicher Bedeutung zu versehen; was sie natürlich auch hat, wenn man bedenkt, welche Welten sie zwischen ihre Deckel spannt. Enthält auch schöne Kupfer, in dieser eigentümlichen Art, in der die abbildende Genauigkeit im Vordergrund steht, mit ein paar schüchternen Andeutungen Richtung die schöne Form. Der eigenhändige Einband einer verstorbenen lieben Freundin verleiht dem Bändchen innen eine zusätzliche Qualität.
|
Zur Webseite |