Über Bücher und Sprache

Mit den neuen sozialen Medien ist ja die Welt neu erfunden worden. Was früher PR war, sind nun die InfluencerInnen. Zuweilen werden sie gar zu neuen öffentlichen Intellektuellen erklärt – vorzugsweise von JournalistInnen mittleren Alters, die fürchten, den Anschluss zu verpassen.

Andererseits muss man auch nicht übertrieben in Kulturpessimismus machen. Die Medien ändern sich halt und wir mit ihnen. Bleibt bloss die Frage, wie und wohin?

Nehmen wir Twitter als ein Medium der kurzen Information und des scharfen Kommentars. Nicht der eitlen Selbstbespiegelung oder der vordergründigen Provokation.

Der neue Twitter @buchraeumer will die Weizenkörner aus der Spreu sichern. Es geht um Bücher, Sprache und Kritik. Hinweise auf neue Veröffentlichungen, schöne Literatur ebenso wie hilfreiche Sachbücher; das scharfe Schwert der Kritik oder die ebenso scharfe Ironie gegen falsche Sprachbilder, Metaphern und Verschleierungen.

Kurzum, Aufklärung in nicht gerade fröhlicher Zeit.

@buchraeumer – informativ, prägnant, unterhaltsam.  

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