Reisende der Weltrevolution

Reisende der Weltrevolution». So heisst das jüngste Buch der eminenten Historikerin Brigitte Studer. Sie hat zahllose Quellen ausgewertet, Lebensläufe und Schicksale rekonstruiert und präsentiert eine Globalgeschichte der Kommunistischen Internationale, der berühmt-berüchtigten Komintern. Ein Buch über klarsichtiges und blindes Engagement, über Erfolge und Tragödien im weltweiten Klassenkampf.

Im bücherraum f hat sie am 2. Februar in einem Vortrag Thesen und Resultate aus dem Buch präsentiert. Der Vortrag ist hier nachzuhören:

Im Vortrag widmete sich Brigitte Studer vorrangig drei Fragen: 1. Wie, in welcher Form, mit welchen ProtagonistInnen soll man die Geschichte der Komintern erzählen? 2. Welche Rolle spielten die Frauen? 3. Wie sah der Alltag von Komintern-FunktionärInnen aus? Sie behandelte das mit einer Fülle von Einzelheiten und anhand typischer Einzelpersönlichkeiten. Am Anschuss daran entwickelte sich eine lebhafte Diskussion, die im Podcast ebenfalls zu hören ist.

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