Mentona Moser: Kommunistin mit Perlenkette

Sie führte die professionelle Sozialarbeit für Frauen in der Schweiz ein. Sie initiierte bei uns auch die ersten Kinderspielplätze, weshalb jetzt die Anlage bei der St.-Jakobs-Kirche in Zürich ihren Namen trägt. Zugleich gehörte Mentona Moser (1874-1971) 1921 zu den Gründungsmitgliedern der Kommunistischen Partei der Schweiz; in Berlin entkam sie als Kommunistin 1934 knapp den Nazis. Aufgewachsen in einer millionenschweren Schaffhauser Industriellenfamilie ist sie in ärmlichen Verhältnissen in Berlin/DDR gestorben.

Die Publizistin Regula Freuler hat Mentona Moser im Band «Projekt Schweiz» aus dem Unionsverlag porträtiert. Im Rahmen ihrer Arbeit hat sie Mosers Enkel Roger Nicholas Balsiger getroffen und mit ihm ein Gespräch über diese faszinierende Frau geführt, über deren Herkunft und ihren Radikalismus, über ihr nicht erlöschendes Feuer und Engagement. Illustriert wird das Gespräch mit zeitgenössischen Fotografien.

Das Video findet sich hier:

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