Das ist doch heute, und das bin doch ich

Am 16. Mai trafen sich im bücherraum f die drei Schriftstellerinnen Friederike Kretzen, Melinda Nadj Abonji und Jasmine Keller zu einem Gespräch über Christa Wolf und darüber, was diese für ihr eigenes Schreiben bedeutet habe. Da sassen auf dem Podium drei Generationen. Alle drei waren ursprünglich durch Christa Wolfs “Kein Ort. Nirgends” (1979) über Heinrich von Kleist und Caroline von Günderrode persönlich berührt worden: Das ist doch heute, und das bin doch ich! Durch Christa Wolfs Werk wurde die Zerrissenheit der Welt und der Menschen in die Gegenwart geholt, körperlich und intellektuell.

Alle Autorinnen lasen je eine Passage aus einem Werk von Christa Wolf und einen eigenen Text, der sich mehr oder minder explizit mit Christa Wolf auseinander setzt. Leuchtend wurde deren “unverwechselbare Stimme” ebenso wie die je eigene der drei Autorinnen hörbar.

Der Podcast ist hier nachzuhören:

 

Jüngste Werke

Friederike Kretzen: Bild vom Bild vom grossen Mond. Roman einer Reise. Dörlemann, Zürich 2022. 288 Seiten.

 

Melinda Nadj Abonji: Schildkrötensoldat. Suhrkamp Verlag, Berlin 2017. 154 Seiten.

 

 

Jasmine Keller. https://www.literatur.ch/texte/jasmine-keller/

Ein Bericht über den ganzen Christa-Wolf-Monat findet sich auf dieser Website unter Aktuelles/Blog.

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